Montag, 19. Oktober 2009

Fast in Myanmar - aber nur fast


























Endlich mal wieder ein langes Wochenende – die letzten beiden Tage Urlaub wollen ja auch genommen werden ;-) Sankhlaburi liegt gaaaaaanz im Westen von Thailand und grenzt an Myanmar. Die Grenze ist seit einiger Zeit geschlossen, also keine Angst ich konnte auf keine Dummheiten kommen. Nein nicht “dann aber erst recht” ich habe mich schoen brav verhalten, stand am geschlossenen Grenzuebergang und bin nicht wie die Thais zwischendurch gekrochen! In Myanmar faehrt man uebrigens auf der rechten Strassenseite, wie bei uns (falls es irgendjemand interessiert), das habe ich gesehen auf dem Schild das ueber der Grenze stand.

Ich habe dann burmesisches Essen in Thailand genossen, hat mich sehr an indisches Essen erinnert – nach Myanmar kamen waehrend der britischen Herrschaft ja auch viele Inder als Sklavenarbeiter… das Essen war also lecker, in einen riessen Stausee konnte man vom Anleger des Guesthouses hopsen und schwimmen gehen, die angeblich laengste Holzbruecke Thailands geht









(sorry ich bin etwas verschwitzt auf dem Bild-aber es war auch mal wieder zu heiss!) ueber diesen See und die Landschaft war mal wieder atemberaubend. Das Kaeffsche wurde in der Baeckerei eines Weisenhausen eingenommen, habe also oft etwas gutes getan! (zur Info: in Myanmar geht es ja immernoch heiss her, weshalb viele Eltern ihre Kinder alleine ueber die Grenze schaffen, in Thailand angekommen kuemmert sich natuerlich keiner um sie, ggf. Bordellbesitzer, d.h. gibt es in der Grenzregion viele Weisenhaeuser meist von aelteren europaeischen Damen gefuehrt und mit freiwilligen Jugednlichen aus Europa/Amerika am Laufen gehalten. Der thilaendische Staat interesiert sich nicht so sehr dafuer, da er sonst indirekt das Schleppen von Kindern unterstuetzen wuerde.)

Es wurde kraeftig Roller gefahren (mit Schaltung-hilfe) haben wir aber auch nach einer Weile sehr gut hinbekommen, mehr sage ich dazu nicht sonst machen sich einige Damen in der Familie wieder nur Sorgen. Keine Angst wir waren puenktlich zum Sonnenuntergang mit Sonnenbrand zu Hause!

Und am letzten Tag sind wir doch tatsaechlich um 5:30 aufgestanden, um in der Morgendaemmerung dabei zu sein, wenn die Moenche auf ihre taegliche Tour gehen, um von der bevoelkerung Essen zu bekommen




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